Rosa im Interieur? Längst kein Tabu mehr!

Rosa im Interieur? Längst kein Tabu mehr!

Ich weiss was ihr denkt. Lasst mich raten. Das erste Bild was ihr sicherlich bei diesem Gedanken im Kopf habt ist ein rosa Barbie Haus, ein Mädchenkinderzimmer oder Wohnung einer großbusigen blonden Tussi namens „Playmate“. Habe ich mich geirrt? Na also! Ich verstehe das, glaubt mir, ich war selbst skeptisch, dann habe ich aber meine Meinung geändert.

 

Denn Rosa muss nicht unbedinngt kitschig sein!

 

Wie ihr schon sicher alle gut wisst, hat jede Farbe eine gewisse Ausstrahlung, die unsere Psyche, Stimmung und Emotionen stark beeinflusst. Deshalb ist die Wahl einer Farbe im Raum  wichtiger als ihr denkt. Das Grün erfrischt und beruhigt. Das Blau gibt ein Gefühl von Harmonie und Wohlbefinden. Das Gelb ist die Farbe des Optimismus und Lebensgefühls. Das Weiss erinnert an Sauberkeit und Luftigkeit. Das Grau ist ein bisschen kühler, dafür aber zeitlos und ellegant. Nur  das Rosa bleibt jedem erspart. Es ist  wahrscheinlich die meist konroverse Farbe, die ses gibt. Dabei ist es so schade!

 

Das Rosa  ist beruhigend, ellegant, entspannt den Geist und die Spannung in den Muskeln,  was für den Komfort extrem wichtig ist.  Versucht auch eure Meinung zu ändern und erlaubt der rosa Farbe eurem Auge zu gefallen und eurem Raum das gewisse Etwas zu geben.

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Wir haben der Rosa unsere Tür geöffnet.  Sie fand ihren ehrenwerten Platz in unserem Schlafzimmer. Lasst mich nochmal raten. Jetzt denkt ihr euch sicher: “Könntest du ihm das antun?” Ob ihr mir glaubt oder nicht, es war kein großer Kampf. Wichtig waren nur die Argumente und die habe ich gehabt: : „rosa Farbe  ist sehr fröhlich und voller Energie, hellt jedes Interieur auf und ist auch absolut trendy.“ Ok, seine Begeisterung ist nach wie vor schwach. Ich setze fort: „… ich habe gelesen, dass rosa Pastellfarben ein Gefühl von Frieden erwecken und in Kombination mit weißen Möbeln eine angenehme romantische Atmosphäre schaffen. Was denkst du?“ Hmmm, ich sehe in seinen Augen, dass er immer noch waagt. Ich gebe nicht auf und versuche es weiter:  „Ein häufiger Grund für einen schlechten Schlaf ist unter anderem auch die falsche Wahl der Farbe im Schlafzimmer (z. B. rot, lila, schwarz.). Rosa ist hingegend sehr leicht und beruhigend. “ Okay, fast habe ich ihn…

 

Ich brauche noch ein starkes Argument. Oh ja, den habe ich: „In einem grünen oder blauen Zimmer kann vielleicht gut schlafen können, aber das wars ja auch. Hast du gewusst, dass diese Farben den sexuellen Appetit unterdrücken? Was denkst du, welche Farbe das Sexleben beeinflusstwie keine andere? Bingo! Es ist Rosa!  Geschafft, jetzt habe ich seine Aufmerksamkeit! Noch ein paar ästhetische Visuale und meine “Rose” war so gut wie in da house.

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Ob Lachsrosa, Farbe der Aprikose, Baby oder Pastellrosa, mit der richtigen Auswahl an Dekorationen und einer passenden Farbkombination könnt ihr jedem Raum jede Menge Energie verleihen. Das Rosa lässt sich leicht mit Weiß kombinieren (eignet sich deshalb perfekt für  minimalistische weiße äume) oder mit anderen Pastelltönen wie Babyblau, Hellgrau oder Türkis. Einen deutlichen Kontrast bietet z. B. Smaragdgrün. Um einen kräftigeren rosafarbenen Ton zu erzielen, solltet ihr nicht mt grünen Zimmerpflanzen und Blumen sparen.

Ursprünglich hatte ich auch vor  das Schlafzimmer in der Lachs-Türkis-Kombination zu gestalten, aber letztendlich gewann das minimalistische Kombo Weiß  mit Rosa. Die Skepsis meines Freundes hat mich nicht in drastische Veränderungen bringen lassen, also habe ich beschlossen, mit einem kleinem Vorgeschmack zu beginnen. Zuerst waren es nur Kissen, Bilderrahmen und Aufbewahrungsboxen. Später habe ich Bettwäsche, Decken und Blumentöpfe hinzugefügt. Das Ergebnis? Alles ging durch ohne größere Einwände.

 

Wenn ihr zögert, ob es die richtige Farbe für euch ist, dann probieret es zuerst in Form von kleinen Dekoartikeln (wie Blumentopf, Läufer, Bilderrahmen, Kissen, Fell oder Plaid …). Ihr könnt diese jederzeit ändern, also keine Tragödie. Oder ihr kommt vielleicht nicht einmal dazu…?

 

Schaut euch auchdie Herstellung  einer Foto-Lichterkette mit rosa Klammern oder einer Lampe mit rosa Kabel im Scandi Stil.

 

 

Foto: Lucididit, Unsplash

Die Wand als Blickfänger? Nichts ist einfacher!

Die Wand als Blickfänger? Nichts ist einfacher!

 

Ich frühstücke. Ich sehe eine kahle Wand und ein präzis platziertes Bild in der Mitte. Ich bewundere die Farben und die Komposition des Fotos, aber umschlingen von der weissen Wandfläche und Leere  wirkt es ein bisschen traurig und fad. Wie würde es denn in einer Galerie voller Fotos ausschauen?

 

Ich und mein Freund sind leidenschaftliche Amateurfotografen. Ein entsprechendes Material zu finden wird nicht so schwer sein. Ich ziehe das Telefon aus der Tasche aus und so wie  ca. 50 Mal am Tag, auch jetzt tippe ich im allwissenden Google die Schlüsselwörter ein und suche nach einer visuellen Abbildung meiner im Kopf frisch erzeugten Idee. Ich starte den Computer und voll motiviert durchsuche ich all meine  alten Fotoarchive. Eine halbe Stunde später habe ich schon die best of  Liste.

 

Es werden nur noch Rahmen gebraucht. Auf dem Weg zum schwedischen Möbelhandel erzähle ich meinem Freund, dass das Bild seines Vaters eine visuelle Verstärkung bekommt. In den Warenkorb lege ich 11 (weil ich die Nummer 11 sympathisch finde) Bilderrahmen in verschiedenen Größen, Farben und Formen ein. Zu Hause ordne ich den Rahmen passende Bilder zu, lasse sie in einem gewünschten Format ausdrucken und fange an eine symetrische Asymetrie an der Wand zu schaffen. Bisher läuft alles glatt. Das Arrangieren von Bildern ist jedoch eine echte Herausforderung.


 

 

Wie kann man sie am besten gestalten?

  1. Legt sie auf den Boden so wie ihr möchtet, dass sie an der Wand platziert werden. Betrachtet die gesamte Zusammenstellung von oben und mischt sie solange, bis ihr zufrieden seid. 

 

  • wenn ihr mehrere Bilder derselben Form und Größe ordnet, ist es am besten sie nach einem bestimmten System zu sortieren: *nach der oberen Zeile, *nach der unteren Zeile, *nach der Mittellinie oder *nach einem organisierten Chaos zu einer geometrischen Form – normalerweise zu einem Quadrat oder einem Rechteck. 
  • wenn ihr mehrere Bilder unterschiedlicher Form und Größe ordnet, dann könnt ihr ruhig der willkürlichen Asymetrie einen freien Lauf lassen.

 

 

Wir haben uns für die chaotische Theorie entschieden. Nicht nur dass wir die Bilder an die Wand ohne eine vorherige Ordnung aufgehängt haben, sondern schlimmer, auch noch mit einer optischen Unregelmäsigkeit. Seid ihr euch nicht sicher, ob das klappen könnte, bereitet euch lieber vor und geht auch den zweiten Schritt durch.

 

  2. Seid ihr bereit, macht euch ein Foto von eurer Zusammenstellung oder legt sie auf ein Papier und bildet die platzierte Rahmen mit den für die Bilder vorgesehenen Löcher ab.  Mit der zweiten Option geht ihr auf Nummer sicher. Zeichnet die Rahmen der Bilder mit den Löchern auf das Papier und legt es an die Wand. Die abgebildeten Linien auf dem Papierplan dienen euch als eine Schablone.

 

  3. Hängt als erstes das größte Bild an die Wand. Es wird euch als ein Orientierungspunkt dienen. Messt  den Abstand vom Bild ab und markiert mit einem Bleistift den Punkt, wo das Bild platziert werden soll (falls nicht schon getan). 

 

 

Stellt  sicher, dass der Abstand bei allen Bildern gleich ist (wenn sie symetrisch an die Wand platziert werden). Oder wählt den Weg der absoluten Unregelmäßigkeit (wenn sie asymetrisch an die Wand platziert werden). Die Bildgruppierung kann das Gefühl geben, dass sie nach einem Zufallsprinzip entstanden ist, wird aber trotzdem organisiert, optisch ausgewogen und systematisch wirken.  Wenn es zu chaotisch wirkt, könnt ihr die Bilder auch untereinander in Spalten hängen. Die Entscheidung ist nun bei euch.

 

IMG 20200604 173447 2 resized 20200604 054928116 1 - Die Wand als Blickfänger? Nichts ist einfacher!

 

Wie ihr sieht hat bei uns die pure Asymmetrie gewonnen – verschiedene Rahmen, verschiedene Größen und verschiedene Formen, in deren Fotos aus unseren Reisen ihren Platz gefunden haben. Ihr schaut euch die Fotodokumentationen aus Chemnitz, Prag, Österreich, Island, Holland und Italien an. Wer weiss, vielleicht werden mit der Zeit weitere Bilder an der Wand hängen?

 
 
 
 
Die Wand auf dieser Weise aufzupeppen war nie einfacher und glaubt mir, es ist der ultimative Hingucker.
  • Was ihr sonst noch eure Bilder im Interieur nutzen könnt, erfährt ihr auch HIER.

 


 

Hilfreiche Tipps zum Schluss:

  • Vergesst beim Arrangieren nicht, wo sich die Lichtquelle befindet. Es ist am besten, die Zusammensetzung in der Nähe einer Tageslichtquelle wie einer Terrasse oder eines Fensters zu platzieren. Es ist jedoch nicht empfohlen, das Bild direkt gegenüber des Fensters zu geben, weil die Farben am direkten Sonnenlicht verblassen können.
  • Bilder sollten nicht zu hoch oder zu niedrig hängen. Die ideale Lösung ist es, sie auf Augenhöhe zu platzieren.
  • Hängt ihr mehrere kleine Bilder vertikal untereinander, wird der Raum größer wirken, hängt ihr sie nebeneinander, wird es den Raum optisch erweitern.
  • Die symetrische Komposition betont die formale Atmosphäre und gibt das Gefühl von Ordnung, wo alles seinen Platz hat. Die Asymmetrie bringt eine gewisse stimulierende Spannung mit sich. Die diagonale Anordnung der Bilder fügt der Szene Bewegung hinzu, was in einem Treppenraum eine super Lösung ist.
  • Die Farbe des Bildes sollte mit dem gesamten Innenraum übereinstimmen (wie eine Wandfarbe, Tapeten, Möbel oder Accessoires).
  • Die Wand hinter dem Bild sollte einfärbig und so hell wie möglich sein, damit die Bilder gut hervortreten. Interessant wirken die Bilder aber auch an einer dunklen Wand, da sie den einzelnen Elementen eine ausreichende Prominenz verleiht.
  • Es wird nicht empfohlen, Bilder mit Passepartout mit den Bildern ohne Passepartout zu mischen. Es wirkt uneinheitlich und störend.
  • Der Rahmen ist die Grundlage jedes Bildes. Es schmückt das Bild und vervollständigt seinen künstlerischen Gesamteindruck. Wählt den Rahmen immer in Bezug auf den Stil des Bildes und die Wandfarbe.
  • Ein einfacher glatter Rahmen ohne Ornamente wird am häufigsten in modernen Gemälden verwendet. Dekorativer Rahmen ist typisch für alte Ölgemälden. Ein massiver Rahmen eignet sich perfekt für die Grafik und Aquarellbilder.
  • Ihr  könnt verschiedene Formen, Stile oder Rahmenfarben miteinander mischen. Das wichtigste ist, dass das “richtige” Bild für den Rahmen ausgewählt wird als das die Rahmen zueinander passen.
  • Ihr solltet das Mischen von Fotografien mit Gemälden und die Kombination verschiedener Bilderarten meiden. Auch das kann uneinheitlich und störend wirken.

 

Foto: Lucididit

11 ulimative Tipps für ein gemütliches zu Hause

11 ulimative Tipps für ein gemütliches zu Hause

„Überall gut, zu Hause am besten.“ Habt ihr jemals darüber nachgedacht, was der Begriff für euch bedeutet? Was macht ein Haus oder eine Wohnung zu einem zu Hause? Die Antwort seid ihr selbst und dann all die kleinen Details, Farbakzente, Dekorationen und Accessoires, die euren vier Wänden das gewisse Etwas verleihen. Natürlich fühlt sich jeder von uns woanders gut. Jemand sehnt sich nach einem sterilen Minimalismus, andere suchen nach “überfüllten” Räumen, wo es an jeder Ecke etwas zu bewundern gibt. Hunderte Leute, Hunderte Geschmäcker. Eine Universalanleitung für ein gemütliches Wohnen gibt es nicht. Es gibt jedoch einige garantierte Tipps, die euch dabei helfen, ein angenehmes und gemütliches Ambiente zu schaffen. Ich habe alle bereits in meiner eigenen Wohnung getestet und ob ihr mir glaub oder nicht, es funktioniert!

 

 

1. Bringt eure Erinnerungen zum Leben

Ich denke nicht an diejenige, die in eueren staubbedecktem Alben liegen, sondern diejenige, die ihr präsent in eurer Wohnung herzeigt. Habt ihr  atemberaubende Fotoaufnahmen oder einzigartige Momente mit eueren Freunden oder Familie? Es ist doch Schade sie zu verstecken! Ich und mein Freund haben uns als leidenschaftliche Hobbyfotorafen entschieden sie in der Wohnung zu verteilen. Sie sind überall – im Schlafzimmer, Wohnzimmer und sogar auf der  Toilette. Warum nicht? Wenn ihr etwas zurückhaltender seid und nicht unbedinngt wollt, dass jeder, der zum Kaffee vorbei kommt, eure privaten Fotos sieht, platziert sie ins Schlafzimmer.  Dort werden sich eure Besucher hoffenlich nicht einschleichen. Egal, ob in asymmetrischen Bilderrahmen, auf einer Fotowand, als Fotokollage oder Girlande, alles scheint als eine gute Idee zu sein.

 

Die Herstellung einer solchen Fotogirlande findet ihr HIER.

 

 

2. Naturholz bedeutet Wärme

Dieses natürliche Material macht jeden kalten Raum etwas wärmer und gemütlicher. Das bedeutet nicht, dass ihr jetzt aus eurer Wohnung eine Holzhütte bauen müsst. Ein dezentes Möbelstück in Form eines Regals, einer Buchecke  oder eines Tisches genügt. Je nachdem, wie groß der Raum ist, könnt ihr zwischen einem hellen oder einem dunklen Holzton wählen. Unabhängig von eurer persönlichen Wahl wird das Holzstück überall eine gute Form machen. Macht euch keine Sorgen, dass das Einzelstück aus Holz nicht zu den restlichen Möbeln passt. Gerade das wird eurem Raum einen Hauch von Originalität geben!

 

Ich habe mich zu Hause für ein Kombo Weiss + Grau  + Helblau +  Holz entschieden und habe mir am Anfang auch gedacht, es kann zu viel sein. Nach langer hin und her Schieberei und präziser Auswahl an passenden Dekoartikeln finde ich, dass sie sich nun perfekt ergänzen.

 

 

 

3. Mit Licht zaubern, mit Schatten spielen

Ob Lampen, Lichterketten, Girlanden, Kronleuchten oder LED-Lichter – alles egal, Hauptsache Licht! Bei der Beleuchtung sind  der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wo steht, dass eine Lampe für einen Raum genügt? In unserem Wohnraum haben wir gleich sieben Lichtquellen: zwei Deckenleuchten, zwei Standleuchten, eine Bodenbelichtung, eine hängende Lampe und Lichterkette (Kerzenständer ausgenommen). Wenn ihr euch entscheidet, mehrere Lichtquellen gleichzeitig zu kombinieren, achtet auf die Farbtemperatur. Persönlich finde ich die Kombination des warmen und kalten Licht in einem Raum etwas störend. In den letzten Jahren sind LED-Lichterketten besonders beliebt, die ihr über das Bett oder ein Spiegel aufhängen könnt. Ein heißer Trend sind auch die Hängelampen, die ihr um ein Holzbalken oder eine Konsole umwickeln könnt.

 

Eine Anleitung zur Herstellung einer solchen Lampe findet ihr auch  HIER.

 

 

4. Frische Blumen machen Wunder

Die Blumen sind in der Wohnung sehr wichtig. Sie können nicht nur jedes Interieur erfrischen und verschönern, sie sind auch der ultimative Elektrosmogfänger. Grundsätzlich gilt eine einfache Regel: Je mehr Elektrogeräte, umso mehr grüne Pflanzen. Laut den Forschungsstudien sollten in einem Haushalt von 80 m2 etwa 3-4 Pflanzen untergebracht werden um eine effektive Luftreinigung zu garantieren. Im Einklang mit der Feng Shui Philosophie sollte man die Pflanzen nie in der Näher einer Sitz- oder Schlaffläche platzieren, idealerweise aber an einen hellen Ort am Fenster oder am Balkon. In einem Haushalt voller Elektrogeräte ist ein  Kaktus der perfekte Elektrosmogfänger. Die Luft in eurem Zuhause bereinigt auch ein Feigenbaum, Aloe Vera, Ficus, Efeu oder Bambus. Erfreulich ist, dass die Pflanzen auf dieser Liste keine extra Pflege benötigen. Glaubt mir, ich bin keine gute Blumenmutti, aber wie ihr sehen könnt, bemühe ich mich. Frische Schnittblumen und lebhafte Blumensträuße sind ebenfalls willkommen.

 

 

 

5. Antiquitäten als ultimative “Eyecatcher”

Eine Antiquität oder ein  interessantes Einzelstück sind genau die Blickfänger, die dem Raum den letzten Pepp geben. Ob renoviert oder nicht, af jeden Fall originell. Harz,  Patina,  abgekratzter Lack? All das „alte Zeug“ und Makel der Zeit erleben heutzutage ihre Rennaissance.  Altes als Neues zu verwenden ist ein HITDank dem immer mehr populären Provence oder Vintage Stil ist auch die Patina-Technik „chabby chic“ bekannt geworden. Mit dieser verleiht ihr jedem Möbelstück den Geist der alten französichen Landschaft. Zum Beispiel einer alten Nähmaschine oder einer Kommode von der Oma.

 

Oder einem Couchtisch aus einem alten Klavierflügel? Inspiriert euch HIER.

 

 

6. Weisse Wände sind langweilig. Es ist Zeit für Tapeten und Farben!

Bemalte Wände, Tapeten und auffällige Muster waren Trends  der 70-er – 80-er. Heute, nach ganzen Jahrzehnten, sind sie wieder da. Die Wahl der richtigen Farbe oder Tapete lässt jeden Raum neu beleben und spiegelt gleichzeitig aktuelle Modetrends wider.  Hoch angesagt sind die Tapeten oder Fliesen in Form von Ziegeln, Steinen, Beton, Metall oder Holz.  Retro-Tapeten oder botanische Muster sind ebenfalls sehr beliebt. Bei knalligeren Farben oder auffälligen Mustern sollten wir uns nach dem Motto: „weniger ist mehr“  richten.  Ideal ist es die Tapeten mit Malwänden zu kombinieren und die Effekte mehrerer Materialien und Farben zu vermischen. Die Regel einer Farbe in einem Raum gilt längst nicht mehr. Eine Wandfarbe kann man mit einer Tapete,  einer anderen Farbe oder mehreren Farben kombinieren. Oder sie alleine im Mittelpunkt stehen lassen.

 

Wir haben uns nach dem letzten Muster gerichtet und die kleinste Wand (weil eine dunkle farbe sehr drückend wirken kann) mit einer kräftigen Kobaltblauen Farbe ausgemalt. Die benachbarte Wand sollte eine Tapetenschicht bekommen. Die Auswahl des passenden Musters ist aber noch „work in progress“. Im Vorzimmer haben wir uns für eine türkis-Trikolore entschieden (da uns der ursprüngliche Plan eine ombré Wand zu machen nicht gelungen ist) und für die Toilette haben wir uns einen ausgefallenen schwarzen Aufstrich mit Kreidestift überlegt. Dieses dunkle Styling haben auch die restlichen Vorzimmerwände bekommen:

 

 

 

7. 3x JA für Teppiche, Läufer, Felle

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, wenn in jedem Haus Teppiche belegt und an die Wände Ornamente gemalt wurden? Mein Kinderzimmer hat es damals auch erwischt. Heute nur noch eine Retrovorstellung. Die Teppiche wurden durch Parkettböden ersetzt und die Teppichreinigung durch die Mopps. Eines mus man denen aber lassen:  sie  schützen den Boden vor Beschädigungen und bringen gleichzeitig etwas Farbe und Elleganz in den Raum.  Ein Teppich kann das Aussehen und die Atmosphäre des Raumes dramatisch verändern. Es ist daher wichtig, die Größe, Farbe, Form, Textur, Ort und Stil zu berücksichtigen. Aktuell sind Kuhfälle oder Läufer im Scandi Stil sehr angesagt.

 

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Wenn wir über die Felle in Scandi Stil reden, dann denken wir gleich an echte Kuh-, Schaff- oder Ziegen-Felle. Je nach Größe bewegt sich der Preis in Hunderten von Euros, deshalb könnt ihr ruhig nach einem Kunstfell greifen. Natürlich kann man den Unterschied spüren, aber das kann eure Gelsbörse auch.

 

 

 

8. Decken und Plaids für ein perfektes Komfort

Sie sind nicht nur  ideale Ergänzung für jedes Sofa, Bett oder Bank, sondern auch praktische Helfer für kühlere Abende. Als der allergröster Fan von Bedeckungen jeglicher Art habe ich neben der Couch auch einen Aufbewahrungskorb, in dem ich Decken verschiedenster Farben und Materialien aufbewahre. Die heißesten Trends dieser Saison sind gemusterte Baumwoll-Plaids oder Strickdecken aus einem dicken Garn.

 

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9. Denn kleine Möbel ist süß

Zu den Zeiten, als ich aufgewachsen bin, waren in jedem Haus massive Möbeln und überfüllte Zimmern angesagt. Dass man sich nur schwer bewegen konnte hat damals niemanden gekümmert. Heute ist es ganz anders! Je weniger Möbel, desto besser! Der Innenraum ist so viel luftiger und geräumiger. In den kleineren Räumen sind daher die kleinen Möbelstücke ideal und dennoch erfüllen sie ihren Zweck. Bekannte Tricks wie man den Raum optisch vergrößern kann sind Spiegel, Glasflächen, helle Wände und Farben. 

 

Obwohl unser Wohnzimmer nicht gerade klein ist, habe ich ein paar kleine Möbeln gefunden. Meiner Meinung nach sind sie bezaubernd. Diese schönen Ministücke habe ich von  Favi.sk:

 

10. Home dekor JA, aber mit Bescheidenheit

Klar, es muss nicht übertrieben werden, aber oft sind es gerade die kleinen Accessoires und Details, die den Raum gemütlicher machen. Kissen, Bilder, Kerzen, Vasen, Spiegel, Vorhänge … – all das sind Elemente, die darauf hinweisen, dass ihr zu Hause seid. Derzeit sind die Buchstaben,  Beschriftungen oder Leuchttafeln sehr beliebt. Ich habe absichtlich keine Statuen erwähnt, weil es in meinen Augen nur Staubfänger sind. Im Prinzip ist eine goldene Regel zu beachten: Die Wohnung nicht mit unnötig vielen Kleinigkeiten zu überfüllen sondern nur das „Nutzbare“ zu behalten. Die Auswahl der Dekorationen bleibt jedoch euch überlassen und euren persönlichen Vorlieben.

 

11. Bücher, Bücher und noch einmal Bücher!

Ohne Bücher geht es garnicht! Ein Bücherregal zu Hause zu haben ist für mich ein MUST HAVE. Die Größe des Buchbereichs spielt dabei keine Rolle. Hauptsache er ist da.  Heutzutage gibt es viele ausgefallene Ideen für originelle Bücherregale mit Stahlrohren, Ledergürteln oder Seil. Ich habe mich immer noch nicht entschieden welche der beiden Optionen ich an meiner Wand lieber sehen würde. Sobald ich die Entscheidung treffe, lass ich es euch wissen.

 

Meine alte Schätze bewahre ich in einem Bücherregal auf, das wir aus dem aufklappbaren Teil des Klavierflügel gebastelt haben. Ursprünglich wollte ich die obere Seite als Sitzfläche benutzen, letztendlich habe ich mich aber für eine botanische  Ecke entschieden. Aus dem zweiten Teil, dem Flügel, ist ein Coutchtisch entstanden und den Rest haben wir entsorgt. Auch auf diese Art und Weise kann man aus alten Sachen etwas Neues schaffen.


 

Wir sind noch bei weitem nicht fertig. Es gibt auch noch stylische Kamine, die im Winter für einzigartige Atmosphäre und Wohlfühleffekt sorgen. Oder Hängematten und Hängesessel, die die ultimative Entspannung bieten. Und so können wir bis morgen weitermachen. Aber auch schon diese 11 grundlegenden Tipps werden definitiv ihren Zweck erfüllen. Vergesst nicht, dass das Einzige, was zählt seid ihr. Denn ihr müsst euch in eurem zu Hause wohl fühlen, nicht euer Besuch.

 

 

Foto: Lucididit, Unsplash

Wie man um- und einziehen soll ohne verrückt zu werden

Wie man um- und einziehen soll ohne verrückt zu werden

Man sagt, dass eine Wohnung oder ein Haus zu haben ein lebenslanges Projekt ist, mit dem man nie fertig wird. Tja, hätte ich nie gedacht, langsam fange ich aber an es so richtig zu verstehen. In der Mietwohnung davor gab es weder die Möglichkeit noch einen Grund dafür etwas zu renovieren, einzurichten oder umzubauen. Jetzt sehe ich wiederum keinen Grund damit aufzuhören. Ja, Mama, nun verstehe ich endlich, warum du jedes Jahr die Möbel umgestellt hast um sie aus einer anderen Perspektive betrachten zu können.

 

 

Die Vorbereitung

Eine Immobilieninvestition mit allem drum und dran ist ein großer Lebensschritt, auf den man sich gründlich vorbereiten sollte. Deswegen ist es ein relativ langsamer und anspruchsvoller Verlauf. Gütiger Himmel und der Umzug! Wenn ich euch einen guten Rat geben kann, zieht bloß  nicht im Winter um (wie ich). Oder noch besser,  zieht gar nicht um! Wer diese Erfahrung bereits gemacht hat, der weiss, dass man mit einem relativ hohen Stressfaktor und Chaos rechnen muss.

 

 

Der Transformationsprozess

Sobald aber die Umzugskisten im neuen Häuschen Tetris spielen, beginnt etwas Großartiges. Dieser Transformationsprozess, während dessen praktisch jede Ecke unter euren Händen zum Leben erwacht, macht aus den vier Wänden mehr als bloß nur ein Haus oder eine Wohnung – euer zu Hause. Ich genieße diese kreativen Einrichtungsprozesse. Ich und mein Freund investieren relativ viel Zeit und Energie in unsere frisch bezogene Wohnung, aber wir tun es mit Liebe. Und wenn diese zur Natur mit Kreativität zusammenkommt, sieht es so aus:

 

 

Als wir vor etwa mehr als einem Jahr in eine neue Wohnung gezogen sind, war unser Ziel eine idyllische Oase zu schaffen, in der wir uns wohl fühlen können. Daran halten wir uns immer noch, auch wenn es lange Zeit anders ausgeschaut hat. Die ersten 4 Monate haben wir de facto nur Schachteln von einer Seite auf die andere Seite verschoben. Ein pures Erlebnis a‘ la “living in the box”! Was auch immer ihr plant, verspätete Lieferzeiten, Komplikationen oder mögliche Reklamationen sorgen schnell für eine  kalte Dusche. Diejenigen, die sich für den Bau eines Hauses entschieden haben, die wissen wovon ich spreche.  

 

 

Begonnen hat es mit der Planung einer Küche, die wir erst nach 4 Monaten geliefert bekommen haben. Ich schwöre es euch, ich habe noch nie zuvor so viele Brotaufstriche konsumiert. Die benachbarten Lokale in unserem Bezirk haben plötzlich höhere Umsatzzahlen geschrieben und im ‘Hotel Mama’ waren wir auch Stammgäste. Um bei der Einrichtung so viel wie möglich zu sparen,  haben wir einen 10 Jahre alten Kühlschrank mit in den obersten Stock hinauf getragen. Es war aufgelegt, dass er den Geist aufgibt, nachdem ich ihn komplett mit der schwarzen Tafelfarbe bemalt habe. Er sah super cool aus, bedauerlicherweise war das auch schon alles. Wie auch immer, wenn ihr zu Hause noch so ein altes weißes Elektrogerät habt, welches nach einiger Zeit vergilbt ist, könnt ihr es relativ einfach mit einer geeigneten Tafelfarbe zu einem Neuen verwandeln.

 

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(Alte Möbel eignet sich aber ideal für eine farbige Verwandlung. So haben wir einen Couchtisch aus einem alten Flügel gebastelt.)

 

Aber wofür braucht man einen Kühlschrank, wenn man nicht mal eine Küche hat! Na gut, dann verzichten wir auf die Brotaufchtriche auch noch. Dann zog eine Motte ein, ganz ohne zu fragen, und es war soweit. Vielleicht wisst ihr schon, dass eine einzige Motte reicht um den ganzen Haushalt zu kontaminieren. Ob die Bäckerei gegenüber oder die Lebensmittel in den Monate lang unberührten Kisten schuld waren, spielte keine Rolle mehr. Alle Lebensmittel landeten im Mühl und ich habe statt Dekorationen die Mottenfallen und Lavendel in der Wohnung platziert. Falls auch ihr ein ähnliches Problem habt, versucht auch eines von meinen upcycling Ideen und macht dem ein Ende!

 

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Das Badezimmer? Eine ähnliche Geschichte. Die hundert Kilo schwere Waschmaschine wurde alle Stockwerke hinaufgeschleppt, um nach wenigen Wochen feststellen zu müssen, dass sie kaputt ist. Wer sollte wissen, dass die Neue fast über ein Monat auf sich warten lässt? Wheeeeyyy. Let‘s go back to the roots. Es lebe die Handwäsche und ausgerissene Haut auf den Fingern! Aber gehen wir mal ins Wohnzimmer (das zumindest nach dem Grundriss ein Wohnraum sein sollte). Die Lieferung eines neuen Sofas hat sich nur um zwei Monate nach hinten verschoben. Kein Problem. Fernsehen am Boden fanden wir zwar nicht so prickelnd, aber wenn mal das Bedürfnis da war, dann bitte im Stil – auf einem antiken orientalischen Teppich! Oder Sch…ß drauf und ab ins Bett.

 

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Gott sei dank hatten wir zumindest das…. auch wenn ich mich erst einmal daran gewöhnen musste. Warum das denn? Weil mich das Geräusch des plätschernden Wassers im Wasserbett in der Nacht gezwungen hat die Toilette zu besuchen und wenn sich mein Freund  im Schlaf umgedreht hat, wurde ich am anderen Ende fast seekrank. Aber alles geht wenn man es nur will. Da das Schlafzimmer der einzig mögliche Raum der ersehnten Ruhe war, haben wir es als erstes eingerichtet. Wir stiegen ins Auto ein Richtung IKEA, schnappten uns ein paar Möbelstücke, bezahlen, zu Hause aufbauen, fertig!

 

Aber ich sage es euch, trotz allen Sorgen war es eine schöne Zeit. Es war nicht gemütlich, ohne der Couch auf dem Boden zu sitzen, es hat keinen Spaß gemacht dreckige Plastikteller in der Badewanne zu waschen und noch weniger in gebückter Pose schmutzige Wäsche zu waschen, aber wie ein altes Sprichwort besagt: “Was dich nicht umbringt, macht dich nur härter.” Alles verging wie im Nu und das Einrichtungsfieber konnte beginnen. Wie komisch sich das auch anhören mag, aber wir haben jede Menge Muskelkater und blaue Flecken genossen. Weil es einfach dazu gehört! Außerdem fand ich heraus, dass ich in meinem Freund einen Seelenverwandten gefunden habe. Die Tatsache, dass die Ergebnisse unserer gemeinsamen kreativen Momente einen intimen Charakter und einen einzigartigen Wert haben, muss ich euch wahrscheinlich nicht erwähnen.

 

 

Das Budget

Da wir jedes Mal unerwartete Ausgaben hatten, die unser Budget überschritten haben, mussten wir uns einen Plan überlegen, wo wir sparen können. Die einzig clevere Lösung war die Renovierung, Recycling und Upcycling, welche ich heute so stolz präsentiere. Ich sagte mir: Heeey, wir beide haben doch eine besondere Schwäche für „altes Zeug“, lass uns diese zu Neuem verwandeln! Monat für Monat fanden in unserem zu Hause neue Wohnaccessoires ihren Platz. Etwas Gekauftes, etwas Geschenktes, etwas Selbstgemachtes. 


 

Ein Tisch aus einem alten Flügel war unser erstes und größtes Projekt. Aus dem zweiten Teil des Flügels ist ein Bücherregal geworden, dann einen Vorratsschrank aus einem altem Kellerregal, Kommoden aus alten Möbeln, Lampen aus Konsolen oder Regale aus liegengebliebenem Holz… und so weiter und so weiter… In diesem Monat haben weitere neue Stücke ihren Platz bei uns gefunden. Ein Balken mit einer Gürtelhalterung, eine kleine Bücherecke, eine kobaltblaue Wand im Wohnraum und eine dreifarbige Türkis-Trikolore Wand im Vorzimmer. Wir sind bei weitem nicht fertig. Man sagt, dass eine Wohnung oder ein Haus zu haben ein lebenslanges Projekt ist, mit dem man nie fertig wird…

 

Schaut euch auch die Fortsetzung des Artikels an – Wie man um- und einziehen soll um verrückt zu werden II.

 

 

Foto: Lucididit, Unsplash

Wie baut man eine Lampe im Scandi Stil

Wie baut man eine Lampe im Scandi Stil

Letztes Jahr drehte sich mein Leben permanent ums Einrichten und Wohnen. Da noch ein Sessel, hier noch ein Bücherregal, dort ein Spiegel… Du kennst das. Auch wenn die meisten Projekte bereits abgeschlossen sind, habe ich immer noch genug offene Punkte auf meiner Wunschliste. Zum Beispiel ein Bücherregal aus Stahlrohren basteln, Ziegelwand bauen oder Bodenfliesen renovieren. Das ist nur ein Bruchteil von Konzepten mit dem Wunsch „to be done this year.”  Heute zeige ich euch eines meiner ersten Projekte: Wie baut man eine Lampe in skandinavischem Stil. Die gesamte Vorbereitung dauert nur wenige Minuten, kostet nur ein paar Euro und am Ende bekommt ihr eine Designerlampe im scandi Stil.

 

 

Wir brauchen:

eine Regalkonsole

eine Lampenaufhängung mit Textilkabel

eine Lampenfassung

einen Schalter

einen Stecker

eine Glühbirne

Nägel (2Stk./pro Lampe)

einen Holzbohrer/ Akkubohrer, Meter, Wasserwaage

 

Das komplette Sortiment findet ihr in jedem Elektrofachgeschäft oder online. Ich habe einen Online Shop gefunden, in dem ihr alle Materialien findet, die ihr für die Herstellung der Lampe braucht: klickt HIER oder HIER
 

 

 
Los geht´s:

1. Wir bereiten uns die Regalkonsole vor. Ich habe (in IKEA) gleich mehrere gekauft. Zwei Konsolen nehme ich für die Herstellung der Nachttischlampen, die restlichen verwende ich als Halterungen für die Modellbauflieger meines Freundes. Heutzutage findet man die Konsolen in verschiedensten Farbvarianten oder in der Holzausführung, die der Lampe sog. „cozy touch” verleiht. Oder ihr bemalt sie in einem gewünschtem Farbton (wie es auch ich gemacht habe). Tja, meine Maler-Lackierer-Seele schläft nie.

 

2. Der ganze Trick besteht darin, dass wir die Konsole verkehrt rum drehen und mit einem Holzbohrer drei Löcher auf Kabeldurchmesser bohren (so dass das Kabel parallel zur Wand verläuft.) Wir können erst mit einem kleineren Holzbohrer vorbohren und dann mit dem größeren Bohrer nachbohren. Die Platzierung der Löcher ist auf den folgenden Bildern zu sehen ↓:

3. Sind wir mit dem Bohren fertig, führen wir das Textilkabel durch die Löcher der Konsole. Ich habe mich aus rein dekorativen Gründen für ein mit rosa Textil überzogenes Kabel entschieden (es passt zu meiner weiss-rosa Schlafzimmerkombination). Und jetzt denkt ihr sicher: wie konntest du ihm das nur antun? Ja, das konnte ich! Er hat sich sogar fast freiwillig dafür entschieden. Die Auswahl der Farbe bei euch zu Hause könnt ihr natürlich selbst entscheiden.

 

Das Textilkabel führen wir durch die Löcher so, dass es am Ende bis auf die gewünschte Länge hängen bleibt. Ist das Kabel lang genug, könnt ihr es durchführen und den oberen Teil der Konsole locker umwickeln. Ich habe mich aber für die minimalistischere Version entschieden. Letztendlich befestigen wir die Konsole an die Wand (dafür brauchen wir Akkubohrer + 2 Schrauben). Falls ihr die Lampen als Nachttischlampen verwenden wollt (genauso wie ich ↑), muss man darauf achten, dass sie in der selben Höhe montiert werden (wie man sehen kann, habe ich mich um ein paar gute Zentimeter vertan). Deshalb ist das Messen vor der Montage nicht zu unterschätzen und die Benutzung der Wasserwaage ebenfalls!

 

4. An der Oberseite des Kabels befestigen wir die Fassung. Ich entschied mich für eine Kupferausführung. Um einen Industry-Look zu erzielen empfehle ich nach der Metall-Fassung zu greifen, für einen Vintage-Look würde ich eine patinierte Fassung nehmen, für den Retro-Look zum Beispiel eine aus Messing oder Bronze. Ich habe für euch zum Beispiel DIESE gefunden. Ich war selbst überrascht wie groß heutzutage die Auswahl an Lampensortiment ist.

5. Nun kommt der Schalter an die Reihe, den wir auf die Unterseite des Kabels platzieren. Hier würde ich besonders die Damen darauf hinweisen, dass es kein Spielzeug ist!

Seid ihr euch nicht sicher, ob ihr das richtig macht, solltet ihr diesen Teil eurem Partner überlassen oder  einen Experten um Hilfe bitten. Bei technischen Fragen bei Lampenbau könnt ihr euch auch HIER einen Rat holen. Das Öffnen und Einsetzen des Schalters erfolgt auf eigene Gefahr!

Bei uns zu Hause hat diese Aufgabe mein Freund übernommen. Der Ablauf ist wie folgt: wir öffnen den Schalter, stecken das Kabel ein und verbinden die Kabel zusammen. Man muss im Prinzip darauf achten, die gleichfärbigen Kabeln miteinander zu verbinden. Einfacher gesagt als getan. HIER findet ihr eine ausführliche Anleitung. Danach schrauben wir den Schalter wieder zusammen.

 

 

6. Das i-Töpfelchen ist unsere Vintage-Leuchtstofflampe mit einem angenehmen Stimmungslicht, die wir in die Fassung drehen (der Schalter ist natürlich ausgeschaltet!) Und die Lampe ist bereit, auf uns zu scheinen.

 


 

Die Lampen ohne Schirm liegen heutzutage hoch im TREND. Was glaubt ihr, warum sind sie in der letztn Zeit immer häufiger in den neuesten Caffeehäusern und Restaurants zu sehen? Vielleicht weil sie gerade so IN sind? Also viel Spaß beim Nachbauen! Lasst es mich wissen, wenn ihr es geschafft habt. Weitere tolle Inspirationen findet ihr auch HIER.

 

 

Foto: lucididit

Die Foto-Lichterkette für ein gemütliches Ambiente

Die Foto-Lichterkette für ein gemütliches Ambiente

Let the night light in…

 

Genauso wie mein Freund, habe ich auch eine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt. Nach jedem gemeinsamen Ausflug oder Urlaub wird darüber diskutiert, welche Kompositionsfehler ich begangen habe, wie ich gegen die Prinzipien des goldenen Schnitts vertoßen habe oder die Wirkung des Tageslichts vernachlässigt habe. Nach einem „impulsiven” Meinungsaustausch folgt die Auswahl der „BEST OF” Aufnahmen, die den Ehrenplatz in einer geimeinsamen Kollektion finden. Jedes Mal, wenn ich eine Kollage für das neue Fotoalbum zubereite, denke ich daran, wie Schade es ist all die schönen Momente und Erinnerungen zwischen den Blättern Papier zu verstecken. Bis ich mir all die Puzzleteile zusammengefügt habe: die Lichterkette, die Wäscheklammern und eine riesige fade weiße Wandfläche.

 

Und die Idee war auf der Welt!

 

Wer hätte denn gesagt, dass man aus den Wäscheklammern und einfachen Garn eine stylische Dokoration machen kann? Eine FOTO – Lichterkette ist für mich eindeutig das einfachste, netteste und persönlichste Dekostück, das ich je gebastelt habe. Die ganze Vorbereitung dauert etwa 5 Minuten, kostet kaum was und verschafft dem Raum ein gemütliches und persönliches Ambiente. Jedes Mal, wenn ich in der früh aufwache, werfe ich meine ersten Blicke auf all den schönen Bildern und Erinnerungen. Tja und am Abend, wenn es dunkel wird, leuchtet es auch noch

 

IMG 9427 1 - Die Foto-Lichterkette für ein gemütliches Ambiente

 

Wir brauchen:

eine Lichterkette

ein Garn/ Spagat/ Schnur

2 kleine Nägel

Wäschelammer (aus Holz)

auf dem Fotopapier gedruckte Fotos

Hammer und Schere

 

Das gesponene Garn befestigen wir mit zwei Nägel an die Wand so, dass es in der Mitte leicht runter hängt. Die Lichterkette wickeln wir nun um die Schnur herum. Jetzt kommen die Klammern dran, mit denen wir unsere „BEST OF” Bilder aufhängen.

 


 

 

Einige Tipps zum Schluß:

  • Wir können die Holzklammern in Farbe der Accessoires bemalen, mit Mustern oder Buchstaben beschmücken. Somit peppen wir die Fotogirlande noch etwas mehr auf.

  • Wenn du keine Lichterkette oder Holzklammern parat hast, kannst du dir auch mit einer Schnur und Papier helfen. Schneide aus dem Papier quadratische Stücke aus (die Anzahl der Papierstücke hängt davon ab, wieviele Fotos du auf der Girlande haben möchtest). Nun fehlt die Aufhängung. Nichts ist leichter als das! Mit dem Locher  fertigst du superschnell eine easy Aufhängung an. Nun fädelst du die Schnur durch die Löcher. Versuche den Abstand zwischen den Karton-Flächen gleichmäßig zu halten. Hänge die Schnur an die Wand und befestige sie mit den Nägel. Fertig!

 

 

Viel Spaß bei der Fotoauswahl und vergis nicht: der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

 

Foto: Lucididit